FAQ
Inhaltsverzeichnis
1. Sicherheit im Internet
1.1. Was sind Phishing-Mails?
1.2. Was sind Trojaner?
1.3. Was sind Viren, Würmer und Spams?
2. Das InternetBanking
2.1. Was ist InternetBanking?
2.2. Vorraussetzungen
2.3. Fehlermeldungen im InternetBanking
1. Sicherheit im Internet
1.1. Was ist Phishing?
Der Begriff "Phishing" ist ein Kunstwort, das aus den Wörtern "Passwort Fishing" (Passwortfischen) entstanden ist. Es bezeichnet die Unsitte, in E-Mails und auf fingierte Websites den ahnungslosen Leser dazu zu bringen, seine persönlichen Zugangsdaten preiszugeben.
Die Ursprünge des Phishing im Internet sind bis Ende der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts zurückzuführen. Erstmals sind damals E-Mails aufgetaucht, die angeblich von Betreibern von Instant Messengern, beispielsweise von ICQ, versendet wurden und in denen der Betreiber angeblich ein Sicherheitsproblem in seinen Systemen entdeckt hätte. Der Leser wurde aufgefordert, seine Zugangsdaten in ein Formular einzugeben, das direkt in die E-Mail integriert war. Würde er dies nicht tun, würde der Zugang aus Sicherheitsgründen angeblich deaktiviert werden.
Mit diesen so "gefischten" Zugangsdaten, die natürlich nicht an den Betreiber gingen, sondern an die Phishing-Betrüger, wurde dann der Chat-Zugang der Opfer missbraucht und mit deren Online-Identitäten gechattet.
Waren das noch relativ harmlose Spielereien von Scriptkiddies, so wurde es richtig kriminell mit den ersten "richtigen" Phishing-Betrügereien. Ziel waren hierbei die ersten großen Internet-Angebote, die sich an die Allgemeinheit richteten, beispielsweise Online-Auktionshäuser (z.B. eBay) und Geldtransferinstitute (z.B. PayPal). Die Masche blieb auch hier die gleiche: In Phishing-E-Mails wurde auf angebliche Sicherheitsprobleme verwiesen, die zwar auf Anbieterseite behoben wurden, allerdings müssten sich nun alle Benutzer neu registrieren, ansonsten müsste der Zugang deaktiviert werden.
Auf diese Betrugsmasche fielen gleichen reihenweise ahnungslose Opfer herein, die in gutem Glauben und aus Sorge um ihre Zugänge ihre Benutzerdaten preisgaben. Nun nicht mehr stümperhaft in E-Mails, sondern teilweise ausgesprochen raffiniert auf fingierten Websites, die den Original-Websites der Anbieter teilweise nahezu perfekt nachempfunden wurden.
In der Zwischenzeit ist Phishing auch in der organisierten Kriminalität angekommen, da nun zur Zielgruppe der Opfer auch OnlineBanking-Kunden zählen. Auch hier wird auf angebliche Sicherheitsprobleme Bezug genommen und das Opfer zur Eingabe von seinen Zugangsdaten zum OnlineBanking oder seinen Kreditkartendaten aufgefordert, dreisterweise sogar auch noch zur Eingabe einer TAN. Der Hintergedanke dieser Aktion ist auch hier klar: Die Betrüger wollen mit diesen Daten den Benutzer um einen Geldbetrag erleichtern.
Beispiel einer Phishing-Mail
Warum die Frage nach Zugangsdaten im Internet problematisch ist
Da das Internet ein dezentrales Netzwerk ist, ist es von Hause aus schwierig die Authentizität von Daten festzustellen. Aus diesem Grund ist Online-Banking über das Internet eine relativ komplexe Angelegenheit. Grundlage ist das Vertrauen, das Ihr Bankinstitut an Sie hat und das Sie an das Bankinstitut haben.
Achten Sie auf Ihre Zugangsdaten!
Ihre Zugangsdaten sind Ihre Legimitation zum Zugriff auf Bereiche, die andere Leute nichts angeht. Bewahren Sie deshalb diese Daten sorgfältig auf, prägen Sie sich Ihre Zugangsdaten ein und achten Sie vor allem darauf, wo Sie diese Daten eingeben.
Geben Sie Adressen von Zugängen zum Online-Banking immer manuell ein und speichern Sie die Anmeldeseiten nicht als Lesezeichen bzw Favorit in Ihrem Browser ab.
Betrachten Sie den Weg, den Sie zum Online-Banking "gehen", schon als eine wichtige Maßnahme der Sicherheit. Hyperlinks in E-Mails können fingiert sein, beispielsweise dadurch, dass die E-Mail in HTML verfasst wurde und die angezeigte Adresse eines Hyperlinks nicht mit der hinterlegten Zieladresse übereinstimmt.
Seien Sie vorsichtig bei sich öffnenden Fenstern!
Popup-Fenster gehören zu den größten Unarten, die es im Online-Publishing gibt, da sie Unübersichtlichkeit fördern und schwer zu kontrollieren sind, wenn man sie nicht konsequent komplett sperrt. Bei Popup-Fenstern ist es enorm wichtig, zu wissen, welche Seite darin geöffnet wurde. Viele Phishing-Attacken arbeiten auf die Weise, dass das fingierte Passworteingabeformular sich in einem Popup-Fenster öffnet und im Hintergrund die normale Homepage des betroffenen Bankinstitutes aufgerufen wird und erscheint. Seien Sie misstrauisch, wenn das Popup-Fenster keine Statusleiste hat. Bei allen modernen Webbrowsern ist es darüber hinaus möglich, sich im Kontextmenü ("rechte Maustaste") nähere Informationen anzeigen zu lassen, vor allem den genauen Standort der Seite.
Achten Sie auf Verschlüsselung und Sicherheitszertifikate!
Wenn Ihr Bankinstitut Online-Banking direkt im Webbrowser anbietet, wird diese Verbindung zum Banking-System von allen Bankinstituten ausnahmslos nur verschlüsselt angeboten. Verschlüsselte Verbindungen erkennen Sie in Ihrem Webbrowser an einem geschlossenen Schloss in der Statusleiste, das eine verschlüsselte Verbindung anzeigt. Grundlage dieser Verbindung ist ein Verschlüsselungszertifikat Ihres Bankinstitutes, das wiederum von einem Zertifikatsherausgeber beglaubigt ist. Mit einem Doppelklick können Sie diese Angaben herauslesen. Falls das Zertifikat des Bankinstitutes abgelaufen oder fehlerhaft ist oder der Zertifikatsherausgeber selbst nicht vertrauenswürdig ist, bekommen Sie eindeutige Hinweise. Beachten Sie diese Hinweise und halten Sie im Zweifel Rücksprache mit Ihrem Bankinstitut.
Geben Sie niemals auf Aufforderung in E-Mails Ihre Zugangsdaten in integrierte oder direkt aufgerufene Formulare ein!
Niemals wird Sie ein verantwortungsvolles Bankinstitut nach Ihren Zugangsdaten fragen, weder persönlich, noch am Telefon, noch in E-Mails (ausgenommen natürlich die Zugangsseite zum Online-Banking). Geben Sie deshalb niemals, niemals, niemals auf diesen Wegen Ihre Zugangsdaten preis! Bankinstitute sind in der Lage, Ihre Zugangsdaten im Ernstfall zurücksetzen zu können, deswegen wird Ihre Bank gar nicht erst darauf angewiesen sein, Ihre Zugangsdaten von Ihnen noch einmal gesagt zu bekommen.
Achten Sie auf Veränderungen!
Ein zuvorkommendes Bankinstitut wird eventuelle Änderungen am Banking-System ihren Kunden vorher mitteilen. Falls Sie Merkwürdigkeiten am Banking-System bemerken, sollten Sie sich deshalb erst einmal nicht anmelden, sondern zunächst auf der Homepage Ihres Bankinstitutes nachprüfen, ob eventuelle Änderungen vorgenommen oder angekündigt wurden. Halten Sie auch hier im Zweifel lieber nochmals Rücksprache mit Ihrem Bankinstitut und Ihrem Kundenberater.
Erste Maßnahmen im Ernstfall
Falls Sie befürchten, daß Sie Opfer eines Betrugsversuchs durch Phishing geworden sind, ist eine schnelle und entschlossene Reaktion gefragt:
Sperren Sie das Konto oder die Kreditkarte, dessen bzw. deren Daten Sie herausgegeben haben telefonisch unter der Nummer 116116.
Dies sollte umgehend passieren. Warten Sie nicht bis zum nächsten Tag, schieben Sie es keinesfalls vor sich her, denn nur eine schnelle Reaktion von Ihnen kann Sie jetzt vor finanziellem Schaden bewahren!
Falls dies nicht möglich ist, provozieren Sie die Sperrung durch die Eingabe eines falschen Passwortes, da die meisten Banken eine angegebene Kontonummer nach dreimaliger Falscheingabe des Passwortes sperren.
Nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Kundenberater auf oder melden Sie sich am nächsten Bankgeschäftstag in einer Filiale Ihrer Bank, um ein schriftliches Protokoll niederzuschreiben. Wichtig sind hierbei die möglichst genauen Zeiten der Herausgabe der Daten und der eventuellen telefonischen Sperrung. Lassen Sie in diesem Protokoll ebenfalls die Uhrzeit der Niederschrift festhalten und bestehen Sie auf eine unterzeichnete Kopie dieses Protokolls.
Zeigen Sie den Vorfall bei der Polizei an!
Vor diesem Schritt werden die meisten Opfer zurückschrecken, zögern Sie bitte jedoch auch hier nicht. Eine Strafverfolgung, so unsinnig Sie Ihnen vielleicht auch erscheinen mag, ist auch in solchen Fällen unerlässlich, da Behörden andere Möglichkeiten haben, eventuellen Straftaten nachzugehen, als Sie oder Ihr Bankinstitut. Außerdem ist es wichtig, eventuelle Anzeigen von weiteren Opfern zu bündeln.
Von anderen, halbseidenen Schritten sollten Sie Abstand nehmen. Versuchen Sie bitte auch nicht, in Server zu "hacken", von denen Sie glauben, dass hier der Ursprung der Phising-Attacke stammt oder dass hier der Phishing-Server steht. Eine Straftat berechtigt nicht zu einer anderen Straftat, auch wenn Sie möglicherweise das Opfer sind. Falls Sie eigene Recherchen gemacht haben sollten, so geben Sie diese Informationen im Rahmen Ihrer polizeilichen Anzeige den Behörden weiter, spielen Sie jedoch keinesfalls selbst Hilfspolizei.
1.2. Was sind Trojaner?
Keine Chance für Computer-Schädlinge
Für die Sicherheit beim Onlinebanking ist es besonders wichtig, dass Ihr PC frei von Sicherheitslücken und schädlichen Programmen ist. In erster Linie sollten Sie Ihre Daten vor "Trojanern" schützen. Trojaner sind zerstörerische Computer-Codes, die unter anderem Ihre Banking-Aktivitäten ausspionieren können.
Trojaner, oder trojanische Pferde*, können auf unterschiedliche Wege Ihren PC erreichen:
Der klassische Fall ist ein vermeintlich harmloser Download, durch den sich der Trojaner - unbemerkt vom Nutzer - auf der Festplatte installiert. Durch den Start des Downloads (beispielsweise einer Internet-Grußkarte) werden die Trojaner aktiv und entfalten Ihre schädliche Wirkung.
Trojaner sind oft in E-Mails versteckt, die Betrüger an Bank-Kunden verschicken (Phishing Mails). Wer Datei-Anhänge anklickt, die in diese gefälschten E-Mails integriert sind, riskiert, dass er einen Trojaner installiert.
Oft sind diese E-Mails gefälschte Rechnungen, in denen Links auf angehängte Dateien wie "Rechnung.pdf.exe" enthalten sind. Meist bauen die Betrüger im E-Mail-Text einen hohen psychologischen Druck auf - beispielsweise durch die Aufforderung, einen hohen Rechnungsbetrag zu zahlen.
Trojaner (und andere Schad-Programme) können auch über Sicherheitslücken Ihres Browser-Programms auf Ihren PC gelangen. Sogar das bloße Anklicken einer Internet-Seite kann ausreichen, um ein schädliches Programm zu aktivieren.
Welche Gefahr besteht für das Onlinebanking?
Im Internet kursieren viele Trojaner. Einige stammen von Betrügern, die es auf das Geld von Onlinebanking-Kunden abgesehen haben. Dafür haben sie Trojaner programmiert, von denen es unterschiedliche Varianten gibt:
Es gibt Trojaner, die die Banking-Sitzung des Nutzers "beobachten" und die Eingabe von Zugangs- und Transaktions-Nummern PIN und TAN kopieren. Oft unterbricht der Computer-Schädling die PIN/TAN-Eingabe des Nutzers und sendet die abgefangenen Daten übers Internet an den Betrüger.
In einem anderen Fall manipuliert der Trojaner die Internetbanking-Transaktion während der Anwendung, indem er zum Beispiel das Zielkonto ändert. Der Kunde erkennt dies nicht daran, dass die Transaktion abgebrochen wird, sondern erst, indem er die Umsatz-Anzeige kontrolliert.
In einem anderen Fall blendet der Trojaner beim Start der Internetbanking-Anwendung gefälschte Seiten ein, beispielsweise eine Eingabemaske für vier Transaktions-Nummern.
Zeigen Sie Betrügern die rote Karte
Zum Schutz vor Trojanern sollten Sie Ihr Betriebs-System und Ihre Software stets mit den aktuellen Sicherheits-Updates ausstatten und aktuellen Viren-Schutz einsetzen.
1.3. Was sind Viren, Würmer und Spams?
Gefahrenquellen im Internet
Viren, Würmer, trojanische Pferde: Die metaphorische Benennung von schädlichen Computer-Codes mag originell klingen; der Betroffene allerdings ist meistens wenig amüsiert. Doch was hat sich der PC im Fall des Falles eingehandelt? Eine kleine Begriffsbestimmung.
Viren
„Ein Computer-Virus ist ein in böswilliger Absicht geschriebener Programm-Code, der sich in Programme oder Dateien einfügt und dort Fehlfunktionen oder Störungen verursacht“ (net-lexikon). Ähnlich wie biologische Viren, die sich vermehren und andere Zellen oder Organe infizieren, kann der Computer-Virus im schlimmsten Fall Dateien oder Festplatten befallen und komplett zerstören.
Würmer
Viren und Würmer sind sich grundsätzlich ähnlich. Der größte Unterschied: Im Gegensatz zu Viren versuchen Computer-Würmer, nicht nur Dateien auf einem Computer zu infizieren, sondern zusätzlich Programme und Betriebs-Systeme auch auf anderen Rechnern zu manipulieren. Dazu reproduziert und verschickt sich der Wurm stets automatisch selbst. Auch wenn der Wurm keine Dateien oder Festplatten löscht, kann er große finanzielle Schäden anrichten, indem er immense Speicher-Kapazitäten blockiert. Prominente Vertreter sind die Würmer „ILOVEYOU“, „Mydoom“ oder „Sasser“. Der Wurm "Sober" fiel kürzlich durch falsche Versprechungen im Zusammenhang mit WM-Tickets auf, während die Variante "Sober.P" - noch unappetitlicher - rechtsradikale Parolen verbreitet.
Trojanische Pferde (Trojaner)
Unter einem trojanischen Pferd versteht der Fachmann einen zerstörerischen Computer-Code, der - eingebettet in harmlose Software - nach deren Start große Schäden am PC anrichten kann, bis hin zum Neu-Formatieren der Festplatte. Der Name „Trojaner“ ist eine Anspielung auf die Odyssee von Homer, in der die Griechen zur Eroberung Trojas ein hölzernes Pferd bauten, in dem sich Soldaten verstecken konnten. Tagsüber in die Stadtmauern Trojas geschmuggelt, krochen die Soldaten nachts aus dem Bauch des Pferdes und öffneten ihren Mitkämpfern die Stadttore.
Hinweis: Zum Schutz vor Trojanern sollten Sie Windows stets auf dem aktuellsten Stand halten sowie eine Firewall und einen Viren-Scanner installieren!
Phishing E-Mails
Mit Phishing E-Mails werden Empfänger aufgefordert, persönliche oder vertrauliche Daten wie Kreditkarten-Nummern oder Passwörter via Internet preiszugeben. Die Initiatoren solcher krimineller E-Mail-Aktionen begründen ihre Aufforderung beispielsweise damit, angeblich Datenbestände von Institutionen oder Online-Anbietern aktualisieren zu müssen, bei denen der Nutzer Kunde ist. Besondere Vorsicht ist hier geboten, weil meistens die entsprechenden Internet-Auftritte oder Absender-Adressen der Original-Version täuschend ähnlich sehen.
Hoaxes
Hoaxes sind Falschmeldungen, mit denen PC-Nutzer vor Computer-Viren gewarnt werden, die in Wirklichkeit keine echten Viren sind. Besonders fies: Der Nutzer wird per Mail aufgefordert, eine System-Datei zu löschen, weil es sich dabei angeblich um einen verheerenden Computer-Virus handelt.
Spam-Mails
Spam-Mails sind unerwünschte Werbe-E-Mails, die durch massenhafte Übertragung und Bearbeitung immense Ressourcen binden und damit jährlich Kosten in Milliardenhöhe verursachen. Zum Schutz vor Spams haben die meisten Provider bereits entsprechende Filter installiert.
2. Das InternetBanking
2.1. Was ist InternetBanking?
Online-Banking mit PIN und TAN
Klassisches Online-Banking funktioniert mit der Kontonummer und einer persönlichen Identifikationsnummer (PIN), obwohl diese inzwischen nicht mehr nur eine Zahl sein muss, und den sog. Transaktionsnummern (TAN). Dieses Banking-Verfahren wird als PIN/TAN-Verfahren bezeichnet.
Mit der Kontonummer und der PIN, die der Kunde sich im Internet selbst vergibt, meldet sich der Kunde am Banking-System der Bank an. Nach dieser Anmeldung stehen ihm alle Geschäftsvorfälle zur Verfügung, die rein informativem Zweck dienen, also beispielsweise die Abfrage des Kontostandes.
Für kontobewegende Geschäftsvorfälle ist zusätzlich eine TAN notwendig. Dazu erhält der Kunde von seiner Bank einen Chipkartenleser oder eine SMS. Der Chipkartenleser generiert von für jeden kontobewegenden Geschäftsfall eine TAN von dem Chip der VR-BankCard. Ist eine TAN einmal erfolgreich für einen Geschäftsfall genutzt worden, ist sie verbraucht und kann nicht mehr verwendet werden. Alternativ bekommt der Kunde im Moment des Bedarfs eine SMS an die beim Kreditinstitut hinterlegte Handynummer mit den Kontrolldaten zum aktuellen Auftrag und der zu verwendenen TAN.
Damit ist das PIN/TAN-Verfahren ein zweistufiges Banking-Verfahren: Der Benutzer authentifiziert sich beim Banking-System mit seiner Kontonummer und seiner PIN, kontobewegende Aktivitäten autorisiert er zusätzlich mit einer TAN.
2.2. Sm@rt-TAN optic bzw Mobil-TAN
Sie erhalten Zugang zu Ihren Kontodaten über eine fünfstellige Geheimzahl, der PIN (Persönliche Identifizierungsnummer). Aufträge an die Bank geben Sie mit einer TAN (Transaktionsnummer) frei, die Sie über den Sm@rt-TAN-Leser erhalten. Jede TAN ist nur für jeweils einen Vorgang gültig und verliert nach der Benutzung sofort ihre Gültigkeit.
Die Sicherheit hängt vom Umgang mit PIN/TAN ab, die Dritten nicht zugänglich gemacht werden dürfen.
2.3. Häufig gestellte Fragen
Während der Transaktion ist die Verbindung zum Bankrechner abgebrochen. Was sollte ich jetzt beachten?
Wenn Sie Ihren Auftrag (z.B. eine Überweisung) mit einer TAN abgeschickt haben, bekommen Sie im Normalfall eine Bestätigung, dass Ihre Transaktion entgegengenommen wurde. Erhalten Sie diese Bestätigungsseite nicht, sollten Sie im Falle der Überweisung anhand der Umsatzübersicht unbedingt überprüfen, ob der Auftrag angenommen und ausgeführt wurde. Ist dies nicht der Fall, wurden die eingegebenen Daten bei Abbruch der Verbindung gelöscht und die Überweisung muss neu beauftragt werden.
Falls Sie hier keine Lösung für Ihre Fehlermeldung finden drucken Sie uns einen Bildschirmauszug aus und faxen Sie uns diesen unter Angabe Ihrer Kontonummer und Telefonnummer.
Woher bekomme ich die IBAN und den BIC?
Die IBAN und die BIC stehen in der Regel auf der Rechnung des Zahlungsempfängers.
Darüber hinaus erhalten Sie den BIC in der Regel auf der Homepage der jeweiligen Bank im Impressum.
Ihre eigene IBAN entnehmen Sie direkt Ihrem Kontoauszug. Des Weiteren wird diese in der EU-Standardüberweisung/Auslandsüberweisung angezeigt.
Die Schrift ist zu klein und kann nicht geändert werden
Sie würden gerne die Schriftgröße im InternetBanking ändern, jedoch bewirken bereits durchgeführte Einstellungen im Browser keine Änderung.
Leider ist diese Einstellung nicht veränderbar, da sowohl die Schriftgröße als auch die Schriftart bundeseinheitlich festgelegt wurden.
Wie kann ich meine Lastschriften erfassen?
Leider ist es nicht möglich, im InternetBanking Lastschriften zu erfassen. Bitte sprechen Sie Ihren Berater auf Alternativmöglichkeiten an.
Wie kann ich Rücklastschriften im InternetBanking veranlassen?
Dies ist nicht möglich, bitte wenden Sie sich an Ihren Berater.
In welche Länder kann ich eine SEPA-Überweisung tätigen?
Es sind Zahlungen möglich in der Währung EURO in Deutschland, die EWU/EWR Staaten und in die Schweiz.
Bei welchen Ländern ist die Angabe des BIC/SWIFT-Code optional?
Bei folgenden Ländern ist die Angabe der Kontonummer/IBAN ausreichend:
Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Niederlande, Norwegen
2.4. Fehlermeldungen im InternetBanking
Löschung/Änderung eines Dauerauftrages. Fehlermeldung: „Der angesprochene Dauerauftrag ist fällig“.
Ein Dauerauftrag, welcher gelöscht oder geändert werden soll, darf nicht am Tag der Löschung oder Änderung fällig sein. Der Zeitraum, in welchem Änderungen nicht vorgenommen werden dürfen, liegt wie folgt: ein Buchungstag vor der Ausführung und am Tag der Ausführung, d.h. 2 Buchungstage insgesamt. Wochenende und Feiertage sind keine Buchungstage.
"Sie haben zu lange keine Eingaben getätigt"
Während der Nutzung des InternetBanking erhalten Sie die Meldung "Sie haben zu lange keine Eingaben getätigt"; dieses geschieht ebenfalls während Sie gerade Daten erfassen.
Bitte überprüfen Sie die Einstellungen in Ihrem Browser, welche Sie hier nachschlagen können. Der Timeout im InternetBanking ist auf 5 Minuten definiert. Nach dieser Zeit melden Sie sich bitte erneut im InternetBanking an oder klicken Sie rechts oben auf "Zeit zurücksetzen".
Bitte überprüfen Sie, ob ein evtl. eingesetzter Router / Proxyserver einen "Reconnect" nutzt. Dieser muss dann auf einen höheren Wert eingestellt werden, als ihn das Timeout des InternetBanking (5 Minuten) vorgibt. Diese Funktion des "Reconnect" finden Sie auch bei den DFÜ-Netzwerken Ihres Betriebssystems.
Vertriebsweg nicht freigeschaltet
Sie möchten den Ersteinstieg durchführen und sich Ihre ganz individuelle PIN vergeben, erhalten jedoch die Fehlermeldung "Vertriebsweg nicht freigeschaltet". Ursache dafür ist die fehlende Freischaltung im Banksystem. Bitte kontaktieren Sie Ihren Berater.
"TAN falsch nicht gültig" während des Ersteinstiegs
möglicherweise ist Ihre Freischaltung noch nicht erfolgt oder Sie nutzen eine andere VR BankCard als freigeschaltet wurde.
Bitte setzen Sie sich mit unserer Hotline in Verbindung unter der Telefonnummer 04661 - 939 89 20
"Die eingegebene PIN ist nicht zulässig" während des Ersteinstiegs
Sie möchten den Ersteinstieg durchführen und sich Ihre ganz individuelle PIN vergeben, erhalten jedoch die Fehlermeldung "Die eingegebene PIN ist nicht zulässig"
Das System prüft, ob die PIN in einem zulässigen Format eingegeben worden ist. Bitte achten Sie darauf, dass Sie nur Zahlen und / oder Buchstaben verwenden. Die von Ihnen gewählte PIN muss zwingend 5-stellig sein. Es handelt sich hier nicht um Ihre EC-Karten PIN.
Ein anderer Teilnehmer (Bevollmächtigter) hat die gleiche PIN bereits vergeben.
Bitte wählen Sie eine andere PIN.
"Konto ist nicht im Bestand vorhanden" oder "Keine Daten zu dieser Kontonummer vorhanden"
Sie möchten den Ersteinstieg durchführen und sich Ihre ganz individuelle PIN vergeben, erhalten jedoch eine der oben genannten Fehlermeldungen.
Ihr Konto ist möglicherweise noch nicht für das InternetBanking freigeschaltet. Bitte kontaktieren Sie Ihren Berater.
Bitte kontrollieren Sie nochmals die eingegebene Kontonummer auf ihre Richtigkeit.
"Auftrag ist nicht durchführbar"
Sie möchten eine Überweisung durchführen und erhalten die Fehlermeldung: "Auftrag ist nicht durchführbar"
Bitte kontaktieren Sie in diesem Fall Ihren Berater.
"Das eingegebene Datum ist ungültig"
Sie möchten einen Dauerauftrag oder eine Überweisung durchführen und erhalten nach Eingabe des Datums die Fehlermeldung: "Das eingegebene Datum ist ungültig"
Mögliche Ursache dafür könnte sein:
Das Ausführungsdatum fällt auf ein Wochenende oder einen Feiertag.
Es muss ein gültiges Datum eingegeben werden (der 31.06. ist z.B. nicht möglich).
Das Datum ist im richtigen Format einzutragen (tt.mm.jjjj).
Das Systemdatum Ihres Rechners muss aktuell sein.
"Es ist ein technischer Fehler aufgetreten"
Sie möchten sich im InternetBanking anmelden und erhalten die Fehlermeldung "Es ist ein technischer Fehler aufgetreten"
Bitte versuchen Sie den Zugang zum InternetBanking zu einem späteren Zeitpunkt erneut. Sollte diese Fehlermeldung weiterhin bestehen, so löschen Sie bitte den Cache Ihres Browsers. Eine genaue Anleitung dazu finden Sie hier.
"Sie dürfen diese Aktion nicht ausführen"
Sie möchten das InternetBanking nutzen und erhalten die Fehlermeldung: "Sie dürfen diese Aktion nicht ausführen".
Eine mögliche Ursache für diese Meldung könnte darin liegen, dass diese Aktion für das angemeldete Konto nicht zulässig ist (z.B. Sparbuch).
Bitte wählen Sie ein anderes Auftraggeberkonto.
Außerdem besteht die Möglichkeit, dass Sie für diese Aktion in Ihrem Konto nicht berechtigt sind. Bitte kontaktieren Sie Ihren Berater.

